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7000 KILOMETER* NEUN LÄNDER * ZWEI KONTINENTE
Schritt für Schritt
einen Fuß vor den anderen
wollen wir gehen
solange uns die Füße tragen
unser Geist uns zu lenken vermag
unsere Kraft reicht
so Gott will
bis nach Senegal
nach MBalling
Menschen entlang des Weges, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Die Hautfarben zwischen milchig weiß und dunklem schwarzbraun, in ihren verschiedenen Religionen tief verwurzelter Glaube, ganz zu schweigen vom Wohlstand, der zwischen extremem Reichtum und unvorstellbarer Armut pendelt.
Doch wer ist schon wirklich arm, wer reich? Sind jene, die in Lehmhütten leben und sich täglich gerade mal eine Schüssel Reis gönnen ärmer als jene, die sich gerade den neuesten Mega-Flachbildschirm-Fernseher geleistet haben? Es sind grundsätzlich alles Menschen und gehören der gleichen Spezies an. Am 10. Dezember 1948 wurde von den Vereinten Nationen die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ verabschiedet. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“, heißt es unter Artikel 1.
„Genaugenommen sind wir aber davon entfernt so weit wie die Erde vom Mond oder noch weiter. Im Sinne dieser Erklärung wollen wir im festen Glauben an die Gleichheit aller Menschen - ohne Unterschied nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand – den 'Weg der Freundschaft' gehen“, betonen Willi und Xaver,
„als Menschen – mit Menschen – zu Menschen gehen!“
Vielleicht ist dieser Schritt, den das Duo am 14. April um 14 Uhr startet, nur ein kleiner Schritt. Aber wie bei einem Wassertropfen, ergeben viele davon doch die Möglichkeit zu helfen – gegen Durst wie gegen Feuer. „Der Weg ist das Ziel“, meinte schon Konfuzius. „Jeden Schritt bewusst zu gehen, und nicht vor lauter Sehnsucht nach dem Ziel achtlos über Blumen am Wegrand hinwegzusteigen, mit den Menschen Kontakt zu finden ist unser Ziel“, meinen Willi und Xaver.
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